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AGB

Allgemeine Geschäftsbedingungen („AGB“)

gültig ab 1.5.2020

Ihr Vertragspartner ist:

Schaufler GmbH
Am Donauspitz 4
A-3370 Ybbs an der Donau

FN 191563k", Handelsgericht St. Pölten

Telefon: +43 (0)7412/52485
Fax: +43 (0)7412/52485-402
E-Mail: office@schaufler-metalle.com

im Folgenden kurz „Unternehmer“

1) GELTUNG UND ALLGEMEINE REGELUNGEN

1.1 Die Lieferungen, Leistungen und Angebote des Unternehmers erfolgen ausschließlich aufgrund dieser AGB. Diese AGB gelten für sämtliche wechselseitigen Ansprüche und Rechtsbeziehungen zwischen dem Kunden und dem Unternehmer. Entgegenstehende oder von diesen AGB abweichende Bedingungen des Kunden erkennt der Unternehmer nicht an, es sei denn, er hat ausdrücklich und schriftlich ihrer Geltung zugestimmt. Vertragserfüllungshandlungen des Unternehmers gelten nicht als Zustimmung zu von diesen AGB abweichenden Vertragsbedingungen.

1.2 Soweit im vorliegenden Text personenbezogene Bezeichnungen in männlicher Form angeführt sind, wird diese Form aus Gründen der Lesefreundlichkeit verallgemeinernd verwendet und bezieht sich ausdrücklich auf beide Geschlechter in gleicher Weise.

2) BESTELLUNG UND VERTRAGSABSCHLUSS

2.1 Die Präsentation der Waren im Webshop stellt kein bindendes Angebot des Unternehmers auf Abschluss eines Kaufvertrages dar.

2.2 Die Bestellung erfolgt in folgenden Schritten:

  • Eingabe der Anmeldedaten für die Registrierung im Webshop (Vorname,
  • Nachname, Straße und Hausnummer, Postleitzahl, Ort, Land, E-Mail-Adresse);
  • Nach erstmaliger Anmeldung ist nur mehr eine Anmeldung mit E-Mail-Adresse und Kennwort erforderlich.
  • Auswahl der gewünschten Ware
  • Wahl der Versandart und Art der Bezahlung
  • Prüfung der Angaben im Warenkorb, Bestätigung
  • Angebotsübermittlung durch den Unternehmer per Mail
  • Kunde bestellt per Mail, Telefon oder vor Ort
  •  Auftragsbestätigung per Mail, Telefon oder vor Ort mit Zahlungshinweis

(Vorauszahlung, Zahlung bei Abholung oder Lieferschein)

 h) Übermittlung des Lieferscheines und Rechnung nach Abschluss

3) PREISE, VERSANDKOSTEN

3.1 Die Preise sind auf den Seiten des Webshops bei den einzelnen Artikeln angeführt. Alle vom Unternehmer genannten Preise sind, sofern nichts anderes ausdrücklich vermerkt ist, inklusive Umsatzsteuer zu verstehen.

Eingabe- und elektronische Übermittlungsfehler sind vorbehalten. Bei befristeten Angeboten wird auf die Gültigkeitsdauer hingewiesen.

3.2 Die Verkaufspreise des Unternehmers beinhalten keine Kosten für den Versand. Der Versand erfolgt auf Kosten des Kunden. Es werden für den Versand die tatsächlich aufgewendeten Kosten samt einem angemessenen Regiekostenaufschlag in Rechnung gestellt. Die Versandkosten werden individuell angeboten.

4) ZAHLUNGSBEDINGUNGEN, VERZUGSZINSEN

4.1 Die Zahlung kann per Vorauszahlung (Sofortüberweisung), bar oder auf Rechnung erfolgen.

4.2 Beim Kauf auf Rechnung ist der Rechnungsbetrag an dem in der Rechnung unter “Fälligkeit” genannten Kalendertag (30 Kalendertage nach dem Rechnungsdatum) auf das in der Rechnung bezeichnete Konto zur Zahlung fällig. Die Zahlungsart Kauf auf Rechnung besteht nicht für alle Angebote und setzt unter anderem eine erfolgreiche Bonitätsprüfung voraus.

4.3 Bei Zahlungsverzug des Kunden ist der Unternehmer berechtigt, nach seiner Wahl den Ersatz des tatsächlich entstandenen Schadens oder Verzugszinsen in gesetzlicher Höhe zu begehren. Dies sind bei Verbrauchern: 4% pa, bei Unternehmern: 9,2% pa über dem Basiszinssatz.

4.4 Der Unternehmer ist berechtigt, im Fall des Zahlungsverzuges des Kunden ab dem Tag der Übergabe der Ware auch Zinseszinsen zu verlangen.

5) MAHN- UND INKASSOSPESEN

Der Kunde verpflichtet sich für den Fall des Zahlungsverzuges, die dem Unternehmer entstehenden Mahn- und Inkassospesen, soweit sie zur zweckentsprechenden Rechtsverfolgung notwendig sind, zu ersetzen. Dies umfasst bei Unternehmergeschäften jedenfalls einen Pauschalbetrag von € 40,-- als Entschädigung für Betreibungskosten gem. § 458 UGB. Die Geltendmachung weitergehender Rechte und Forderungen bleibt davon unberührt.

6) ANNAHMEVERZUG

Hat der Kunde die Ware nicht wie vereinbart übernommen, ist der Unternehmer nach erfolgloser Nachfristsetzung berechtigt, die Ware entweder bei sich einzulagern, wofür der Unternehmer eine Lagergebühr von 0,1% des Bruttorechnungsbetrages pro angefangenem Kalendertag in Rechnung stellen kann, oder auf Kosten und Gefahr des Kunden bei einem dazu befugten Gewerbsmann einzulagern. Gleichzeitig ist der Unternehmer berechtigt, entweder auf Vertragserfüllung zu bestehen oder nach Setzung einer angemessenen Nachfrist (2 Wochen) vom Vertrag zurückzutreten und die Ware anderweitig zu verwerten.

7) LIEFERBEDINGUNGEN

7.1 Zur Leistungsausführung ist der Unternehmer erst dann verpflichtet, sobald der Kunde all seinen Verpflichtungen, die zur Ausführung erforderlich sind, nachgekommen ist.

7.2 Der Unternehmer ist berechtigt, allfällig gesondert vereinbarte Termine und Lieferfristen um bis zu 10 Tage zu überschreiten. Erst nach Ablauf dieser Frist ist der Kunde berechtigt, nach Setzung einer angemessenen Nachfrist vom Vertrag zurückzutreten.

7.3 Die Lieferung erfolgt per Paketdienst oder Spedition. Die Art der Lieferung ist abhängig von den bestellten Waren und wird vom Unternehmer festgelegt. Die Lieferung erfolgt an die vom Kunden angegebene Lieferanschrift grundsätzlich binnen 30 Tagen ab Einlangen der Bestellung beim Unternehmer. Diese Lieferfrist kann in Einzelfällen überschritten werden, wenn besondere Gründe einer fristgerechten Ausführung entgegenstehen.

7.4 Beim Versand der Ware geht die Gefahr für den Verlust oder die Beschädigung der Ware erst auf den Verbraucher über, sobald die Ware an den Verbraucher oder an einen von diesem bestimmten, vom Beförderer verschiedenen Dritten abgeliefert wird. Hat aber der Verbraucher selbst den Beförderungsvertrag geschlossen, ohne dabei eine vom Unternehmer vorgeschlagene Auswahlmöglichkeit zu nützen, so geht die Gefahr bereits mit der Aushändigung der Ware an den Beförderer über.

7.5 Der Versand erfolgt innerhalb der EU. Bei ausgewählten Artikeln kann es zu einer Einschränkung des Liefergebietes kommen.

7.6 Ist die bestellte Ware nicht verfügbar und kann aus Gründen, die nicht in der Sphäre des Unternehmers liegen, nicht geliefert werden, ist der Unternehmer berechtigt vom Kaufvertrag zurückzutreten. Der Kunde kann keine Ansprüche aus der Unmöglichkeit der Vertragserfüllung geltend machen.

8) GERINGFÜGIGE LEISTUNGSÄNDERUNGEN

Handelt es sich um kein Verbrauchergeschäft, gelten geringfügige oder sonstige für den Kunden zumutbare Änderungen der Leistungs- bzw. Lieferverpflichtung vorweg als genehmigt. Dies gilt insbesondere für durch die Ware bedingte Abweichungen (zB bei Maßen, Farben, Struktur etc).

9) SCHADENERSATZ, HAFTUNG

9.1 Sämtliche Schadenersatzansprüche gegen den Unternehmer sind in Fällen leichter Fahrlässigkeit ausgeschlossen. Dies gilt nicht für Personenschäden oder – bei Verbrauchergeschäften – für Schäden an zur Bearbeitung übernommenen Sachen. Das Vorliegen von leichter oder grober Fahrlässigkeit hat, sofern es sich nicht um ein Verbrauchergeschäft handelt, der Geschädigte zu beweisen. Die in diesen AGB enthaltenen oder sonst vereinbarten Bestimmungen über Schadenersatz gelten auch dann, wenn der Schadenersatzanspruch neben oder anstelle eines Gewährleistungsanspruches geltend gemacht wird.

9.2 Der Ersatz von (Mangel-) Folgeschäden, sowie sonstigen Sachschäden, Vermögensschäden durch den Unternehmer, sofern es sich nicht um ein Verbrauchergeschäft handelt, ist ausgeschlossen.

10) EIGENTUMSVORBEHALT

Alle Waren werden vom Unternehmer unter Eigentumsvorbehalt geliefert und bleiben bis zur vollständigen Bezahlung dessen Eigentum. In der Geltendmachung des Eigentumsvorbehaltes liegt nur dann ein Rücktritt vom Vertrag, wenn dieser ausdrücklich erklärt wird. Bei Warenrücknahme ist der Unternehmer berechtigt, angefallene Transport- und Manipulationsspesen zu verrechnen. Bei Zugriffen Dritter auf die Vorbehaltsware – insbesondere durch Pfändungen – verpflichtet sich der Kunde, auf das Eigentumsrecht des Unternehmers hinzuweisen und diesen unverzüglich zu benachrichtigen. Ist der Kunde Verbraucher oder kein Unternehmer, zu dessen ordentlichen Geschäftsbetrieb der Handel mit den vom Unternehmer erworbenen Waren gehört, darf er bis zu vollständigen Begleichung der offenen Kaufpreisforderung über die Vorbehaltsware nicht verfügen, sie insbesondere nicht verkaufen, verpfänden, verschenken oder verleihen. Der Kunde trägt das volle Risiko für die Vorbehaltsware, insbesondere für die Gefahr des Untergangs, des Verlustes oder Verschlechterung.

11) RÜCKTRITTSRECHT DES UNTERNEHMERS / UNBERECHTIGTER RÜCKTRITT DES KUNDEN

11.1 Bei Annahmeverzug (Punkt 6.) oder anderen wichtigen Gründen, wie bei Zahlungsverzug des Kunden, ist der Unternehmer zum Rücktritt vom Vertrag berechtigt, sofern er von beiden Seiten noch nicht zur Gänze erfüllt ist. Für den Fall des Rücktritts hat der Unternehmer bei Verschulden des Kunden die Wahl, einen pauschalierten Schadenersatz von 15% des Bruttorechnungsbetrages oder den Ersatz des tatsächlich entstandenen Schadens zu begehren. Bei Zahlungsverzug des Kunden ist der Unternehmer von allen weiteren Leistungs- und Lieferungsverpflichtungen entbunden und berechtigt, noch ausstehende Lieferungen oder Leistungen zurückzuhalten und Vorauszahlungen bzw. Sicherstellungen zu fordern oder nach Setzung einer angemessenen Nachfrist vom Vertrag zurückzutreten.

11.2 Tritt der Kunde – ohne dazu berechtigt zu sein – vom Vertrag zurück oder begehrt er seine Aufhebung, so hat der Unternehmer die Wahl, auf die Erfüllung des Vertrages zu bestehen oder der Aufhebung des Vertrages zuzustimmen; im letzteren Fall ist der Kunde verpflichtet, nach Wahl des Unternehmers einen pauschalierten Schadenersatz in Höhe von 15% des Bruttorechnungsbetrages oder den tatsächlich entstandenen Schaden zu bezahlen.

12 DATENSCHUTZ

12.1 Der Unternehmer und der Kunde sind verpflichtet, die geltenden datenschutzrechtlichen Bestimmungen einzuhalten.

12.2 Der Unternehmer verarbeitet zum Zweck der Vertragserfüllung die dafür erforderlichen personenbezogenen Daten. Die detaillierten datenschutzrechtlichen Informationen finden Sie auf unserer Homepage unter https://www.schaufler-metalle.at/de/datenschutzerklaerung

12.3 Der Kunde ist verpflichtet, sämtliche erforderliche datenschutzrechtliche Maßnahmen, insbesondere jene iSd DSGVO zu treffen, sodass der Unternehmer die personenbezogenen Daten zur Zweckbestimmung des Vertragsverhältnisses verarbeiten darf.

13) ADRESSÄNDERUNG UND URHEBERRECHT

13.1 Der Kunde ist verpflichtet, Änderungen seiner Wohn- oder Geschäftsadresse dem Unternehmer schriftlich bekanntzugeben, solange das vertragsgegenständliche Rechtsgeschäft nicht beiderseitig vollständig erfüllt ist. Wird die Mitteilung unterlassen, so gelten Erklärungen auch dann als zugegangen, falls sie an die zuletzt bekanntgegebene Adresse gesendet werden.

13.2 Pläne, Skizzen oder sonstige technische Unterlagen bleiben ebenso wie Muster, Kataloge, Prospekte, Abbildungen und dergleichen stets geistiges Eigentum des Unternehmers; der Kunde erhält daran keine wie immer gearteten Werknutzungs- oder Verwertungsrechte.

14) ZURÜCKBEHALTUNGSRECHT

Handelt es sich um kein Verbrauchergeschäft, so ist der Kunde bei gerechtfertigter Reklamation – außer in den Fällen der Rückabwicklung – nicht zur Zurückhaltung des gesamten, sondern nur eines angemessenen Teiles des Bruttorechnungsbetrages berechtigt.

15) ERFÜLLUNGSORT, VERTRAGSSPRACHE, RECHTSWAHL, GERICHTSSTAND

15.1 Erfüllungsort ist der Sitz des Unternehmers.

15.2 Die Vertragssprache ist Deutsch.

15.3 Die Vertragspartner vereinbaren österreichische inländische Gerichtsbarkeit. Handelt es sich nicht um ein Verbrauchergeschäft, ist zu Entscheidung aller aus diesem Vertrag entstehenden Streitigkeiten das am Sitz des Unternehmers sachlich zuständige Gericht ausschließlich örtlich zuständig.

15.4 Auf diesen Vertrag ist materielles österreichisches Recht unter Ausschluss der Verweisungsnormen des internationalen Privatrechts und des UN-Kaufrechts anwendbar. Gegenüber einem Verbraucher gilt diese Rechtswahl nur insoweit, als dadurch keine zwingenden gesetzlichen Bestimmungen des Staates, in dem er seinen Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt hat, eingeschränkt werden.

16) SALVATORISCHE KLAUSEL

Sollten Bestimmungen dieses Vertrages rechtsunwirksam, ungültig und/oder nichtig sein oder im Laufe ihrer Dauer werden, so berührt dies die Rechtswirksamkeit und die Gültigkeit der übrigen Bestimmungen nicht. Die Vertragspartner verpflichten sich in diesem Fall, die rechtswirksame, ungültige und/oder nichtige Bestimmung durch eine solche zu ersetzen, die rechtwirksam und gültig ist und in ihrer wirtschaftlichen Auswirkung der ersetzten Bestimmung - soweit als möglich und rechtlich zulässig -entspricht.

17) WIDERRUFSRECHT DES VERBRAUCHERS

17.1 Der Kunde, der Verbraucher im Sinne des Konsumentenschutzgesetzes (KSchG) ist, ist berechtigt einen außerhalb der Geschäftsräume des Unternehmers geschlossenen Vertrag oder einen Fernabsatzvertrag – so keine gesetzliche Ausnahme greift – innerhalb von vierzehn Tagen ohne Angabe von Gründen zu widerrufen.

17.2 Diese Widerrufsfrist läuft ab dem Tag, an dem der Kunde oder ein von ihm benannter Dritter die Waren (bzw. bei Bestellung mehrerer Waren, die getrennt geliefert wurden, die letzte Ware) oder Dienstleistung angenommen hat.

17.3 Es genügt, wenn der Verbraucher (Kunde) die Widerrufserklärung innerhalb der Frist abgesendet hat. Zur Ausübung des Widerrufsrechts muss der Kunde den Unternehmer mittels einer eindeutigen Erklärung (z. B. per FAX oder E-Mail) über seinen Entschluss informieren. Der Kunde kann dafür auch das beigefügte Muster-Widerrufsformular verwenden.

17.4 Die Widerrufsfrist ist gewahrt, wenn die Mitteilung über die Ausübung des Widerrufsrechts vor Ablauf der Widerrufsfrist an folgende Anschrift abgesendet wird:

Schaufler GmbH
Am Donauspitz 4
A-3370 Ybbs an der Donau

Telefon: +43 (0)7412/52485

Fax: +43 (0)7412/52485-402
E-Mail: office@schaufler-metalle.com

17.5 Das Widerrufsrecht besteht nicht bei Waren,

a) die nach Kundenspezifikationen angefertigt werden, die eindeutig auf die persönlichen Bedürfnisse zugeschnitten sind,

b) die aufgrund ihrer Beschaffenheit nicht für eine Rücksendung geeignet sind,

c) die schnell verderben können,

d) deren Verfallsdatum überschritten wurde,

e) die versiegelt sind und aus Gründen des Gesundheitsschutzes oder der Hygiene nicht zur Rückgabe geeignet sind, wenn ihre Versiegelung nach der Lieferung entfernt wurde,

f) wenn diese nach der Lieferung auf Grund ihrer Beschaffenheit untrennbar mit anderen Gütern vermischt wurden.

Folgen des Widerrufs

Bei Widerruf des Vertrags, erstattet der Unternehmer alle geleisteten Zahlungen, einschließlich der Versandkosten (mit Ausnahme der zusätzlichen Kosten, die sich daraus ergeben, dass der Verbraucher eine andere Lieferung als die vom Unternehmer angebotene, günstigste Standardlieferung gewählt hat, unverzüglich und spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag, an dem die Mitteilung über den Widerruf des Vertrags beim Unternehmer eingegangen ist.  Die Rückzahlung erfolgt in der Form der ursprünglichen Bezahlung (d.h. Rückbuchung auf Konto). In keinem Fall werden dem Kunden wegen dieser Rückzahlung Entgelte berechnet.

Beim Widerruf von Kaufverträgen, bei denen der Unternehmer nicht ausdrücklich angeboten hat, im Fall des Widerrufs die Waren selbst abzuholen, kann der Unternehmer die Rückzahlung verweigern, bis er die Waren wieder zurückerhalten hat oder der Kunde den Nachweis erbracht hat, dass er die Waren zurückgesandt hat, je nachdem, welches der frühere Zeitpunkt ist.

Der Kunde hat die unmittelbaren Kosten der Rücksendung zu tragen. Bei Waren, welche nicht mit der Post bzw. einem Paketdienst zurückgesandt werden können (Speditionsware) organisiert der Unternehmer für den Kunden den Rücktransport. Hierfür fallen für den Kunden Kosten in Höhe von EUR 75,00 (inkl. USt) an. Der Kunde hat die Ware in der Versandverpackung frei zugänglich für den Rücktransport bereitzustellen.

Der Kunde hat dem Unternehmer den Wertverlust, welcher auf einen Umgang mit der Ware zurückzuführen ist, der nicht zur Prüfung der Beschaffenheit, Eigenschaften und Funktionsweise der Waren notwendig war, zu ersetzen.

Durchführung der Rücksendung/des Rücktritts

Der Kunde hat die Waren unverzüglich und in jedem Fall spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag, an dem er den Unternehmer über den Widerruf dieses Vertrags unterrichtet hat, an den Unternehmer

Schaufler GmbH
Am Donauspitz 4
A-3370 Ybbs an der Donau

Telefon: +43 (0)7412/52485

Fax: +43 (0)7412/52485-402
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zurückzusenden oder zu übergeben. Die Frist ist gewahrt, wenn der Kunde die Ware vor Ablauf der Frist von vierzehn Tagen absendet. Wenn der Kunde die Ware nicht vollständig, inklusive sämtlichem Zubehör zurücksendet, kann gegebenenfalls Wertersatz geltend gemacht werden.

Die Rücksendung der Ware muss in einer versandgeeigneten Verpackung erfolgen.

Sofern der Unternehmer auf ausdrücklichen Wunsch des Kunden mit der vertraglich vereinbarten Dienstleistung vor Ablauf der Widerrufsfrist begonnen haben, hat der Kunde im Falle eines Rücktritts, den Anteil am vereinbarten Gesamtpreis zu zahlen, welcher der vom Unternehmer bis zum Rücktritt erbrachten Leistungen entspricht.

18) ZUSTIMMUNG GEM. § 107 TKG

Der Kunde willigt ein, vom Unternehmer oder von Unternehmen, die hierzu vom Unternehmer beauftragt wurden, Nachrichten iSd § 107 Telekommunikationsgesetz (TKG) zu Werbezwecken zu erhalten. Diese Einwilligung kann vom Kunden jederzeit unter office@schaufler-metalle.com widerrufen werden.

19) AUFRECHNUNG, ABTRETUNG

19.1 Ein Recht zur Aufrechnung steht dem Kunden nur zu, wenn seine Gegenansprüche rechtskräftig festgestellt oder vom Unternehmer anerkannt sind. Darüber hinaus ist eine Aufrechnung durch den Kunden ausgeschlossen.

19.2 Die Abtretung einzelner Rechte und Pflichten aus dem Rechtsverhältnis zwischen dem Kunden und dem Unternehmer und/oder diesen AGB ist nur mit ausdrücklicher schriftlicher Zustimmung des Unternehmers gestattet.

<strong">20) GEWÄHRLEISTUNG, TRANSPORTSCHÄDEN, MÄNGEL

20.1 Bei Lieferung von Waren mit offensichtlichen Mängeln jedweder Art an der Verpackung oder der Ware soll der Kunde dem Unternehmer dies innerhalb von 14 Tagen nach Erhalt der Ware schriftlich anzeigen. Offensichtliche, äußerlich erkennbare Transportschäden hat der Kunde bei Übergabe der Sendung vom Paketzusteller schriftlich bestätigen lassen. Die gesetzlichen Rechte des Kunden werden hierdurch nicht beschränkt. Sofern der Kunde Unternehmer ist, hat er Mängel der Ware, die er bei ordnungsgemäßem Geschäftsgang nach Ablieferung der Ware durch Untersuchung festgestellt hat oder feststellen hätte müssen, dem Unternehmer binnen angemessener Frist spätestens aber binnen 3 Tagen schriftlich bekanntzugeben.

20.2 Der Kunde hat das Recht der gesetzlichen Gewährleistung für die Ware.

20.3 Allfällige zusätzlich gewährte Garantiezusagen lassen die gesetzlichen Gewährleistungsansprüche des Kunden unberührt.

21) HÖHERE GEWALT

21.1 Nachfolgende Verzögerungen hat der Unternehmer nicht zu vertreten. Dies gilt auch dann, wenn diese Ursachen bei Erfüllungsgehilfen des Unternehmers eintreten: Umstände höherer Gewalt, sowie sonstige für den Unternehmer unvorhersehbare, unvermeidbare und durch den Unternehmer nicht verschuldete außergewöhnliche Ereignisse, die erst nach der Bestellung eintreten oder dem Unternehmer unverschuldet unbekannt geblieben sind. Des Weiteren Naturkatastrophen, Epidemien, Streiks, Feuer, Überschwemmungen, Betriebsstörungen, geänderte Genehmigungs- oder Gesetzeslage sowie behördliche Anordnungen, die nicht dem allgemeinen Betriebsrisiko zuzurechnen sind.

21.2 In diesen Fällen ist der Unternehmer berechtigt, die Lieferung- bzw. Leistung um die Dauer der Behinderung zuzüglich einer angemessenen Frist für die Erfüllung hinauszuschieben. Weist der Unternehmer dem Kunden eine unzumutbare Leistungserschwerung in diesem Sinne nach, sind der Unternehmer und der Kunde zum Rücktritt vom Vertrag berechtigt. Die zwingenden gesetzlichen Rechte des Kunden bleiben unberührt.

22) SCHLUSSBESTIMMUNGEN

Alle Erklärungen rechtsverbindlicher Art aufgrund dieses Vertrages haben schriftlich an die zuletzt schriftlich bekanntgegebene Adresse des jeweils anderen Vertragspartners zu erfolgen. Wird eine Erklärung an die zuletzt schriftlich bekanntgegebene Adresse übermittelt, so gilt diese dem jeweiligen Vertragspartner als zugegangen.

Muster-Widerrufsformular

Zum Download des Formulars Sie hier.

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